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Software auswählen und einführen

Der Markt für Standardsoftware ist unübersichtlich, und alle Anbieter versprechen dasselbe. Die Entscheidung fällt trotzdem meistens nach Oberfläche und Preis, weil vorher niemand aufgeschrieben hat, welches Problem das System eigentlich lösen soll. Genau dort setzen wir an.

Warum unabhängig etwas anderes ist

Viele Beratungen sind zugleich Vertriebspartner der Systeme, die sie empfehlen. Das muss nicht schlecht sein, verschiebt aber die Auswahl: Ein Partner kennt vor allem sein Produkt und findet dafür fast immer Gründe.

Wir verkaufen keine Lizenzen und bekommen von keinem Anbieter eine Provision. Wenn ein fertiges Produkt Ihre Anforderungen abdeckt, ist das das Ergebnis, auch wenn dabei für uns kein Entwicklungsprojekt entsteht.

Ebenso ehrlich in die andere Richtung: In den meisten Gesprächen raten wir zur Standardlösung. Eigene Software lohnt sich nur, wenn der Ablauf so eigen ist, dass jedes fertige Produkt eine Lücke lässt, die dauerhaft Handarbeit erzeugt.

Wie wir vorgehen

01

Problem statt Produkt

Wir schreiben auf, was heute schiefgeht, in Sätzen aus Ihrem Betrieb. Nicht "wir brauchen ein CRM", sondern "offene Angebote fallen hinten runter, weil niemand sie sieht".

02

Anforderungen gewichten

Aus den Problemen entsteht eine Liste, getrennt in Pflicht und Wunsch. Ohne diese Trennung gewinnt später die Software mit der schönsten Oberfläche.

03

Markt eingrenzen

Drei bis fünf Kandidaten, an Ihren Anforderungen gemessen. Wir verkaufen keine Lizenzen und verdienen an keiner Empfehlung mit.

04

Vorführung mit Ihren Daten

Eine Demo mit den Beispieldaten des Anbieters sagt wenig. Aussagekräftig wird sie erst mit einem echten Vorgang aus Ihrem Betrieb.

05

Einführung begleiten

Datenübernahme, Verknüpfung mit vorhandenen Systemen, Begleitung in den ersten Wochen. Die Produktschulung kommt vom Anbieter, das ist dessen Aufgabe.

Der Punkt, an dem Projekte kippen

Nicht die Auswahl entscheidet über den Erfolg, sondern die Datenübernahme. Wenn im neuen System halb gepflegte Daten liegen, merken die Leute das innerhalb einer Woche und gehen zurück zu ihrer eigenen Liste. Danach läuft die Software zwar, aber das Projekt ist gescheitert.

Planen Sie für das Bereinigen und Übernehmen der Bestandsdaten mehr Zeit ein als für die Einrichtung. Das ist unangenehme Arbeit, und es ist der Teil, den wir am häufigsten übernehmen.

Der erste Schritt

Beschreiben Sie kurz, was heute nicht funktioniert und ob bereits ein System im Einsatz ist. Im Erstgespräch sortieren wir gemeinsam, ob es um Auswahl, um eine bessere Nutzung des Vorhandenen oder um eine Verbindung zwischen zwei Systemen geht. Das kostet nichts.

Auswahl besprechen

Ausführlich zur Abwägung steht etwas im Artikel Standardsoftware oder eigene Entwicklung und zur Einführung im Artikel CRM einführen, ohne dass es im Sand verläuft.